J√úTERBOG II

SOZIALE STADT

Das F√∂rdergebiet J√ľterbog II mit 1.115 Einwohnern (Stand 31.12.2019) erstreckt sich vom Bahnhof J√ľterbog im S√ľden bis zum Schie√üplatz im Norden und umfasst eine Fl√§che von ca. 34 ha. N√∂rdlich der Br√ľckenstra√üe befinden sich die denkmalgesch√ľtzten Geb√§ude der ehemaligen Kasernenstadt. Die Mehrzahl der Geb√§ude ist infolge eines langen Leerstands deutlich sichtbar vom Verfall bedroht.

S√ľdlich der Br√ľckenstra√üe erstreckt sich ein heterogenes Wohngebiet mit Geschosswohnungsbauten und Einfamilienh√§usern sowie einzelnen brachliegenden Grundst√ľcken. Auch hier besteht punktuell Leerstand
und hoher Sanierungsbedarf. Die aufgelockerte Bebauung mit teilweise gro√üen Gartengrundst√ľcke und ein¬†hoher Baumbestand im Stra√üenraum vermitteln den Eindruck eines durchgr√ľnten Stadtviertels.¬†

Es fehlen¬†jedoch √∂ffentliche Freir√§ume, die den Bewohnern als Treffpunkte dienen k√∂nnen. Der st√§dtische Jugendclub¬†in der Bergstra√üe ist die einzige √∂ffentliche Einrichtung in J√ľterbog II. Die Verkehrsfl√§chen befinden sich insgesamt in einem schlechten baulichen Zustand.

Im November 2015 wurde der Stadtteil J√ľterbog II in das St√§dtebauf√∂rderprogramm ‚ÄěSoziale Stadt‚Äú aufgenommen, welches vom Bund, Land und der Gemeinde finanziert wird. Informationen zum F√∂rderprogramm erhalten Sie hier:

>> www.staedtebaufoerderung.info

>> lbv.brandenburg.de

Stadtteiltreff

Quartiersmanagement
Alexandra Valentin / Jens Bieker

Mi. 16:00 Uhr bis 18:00 Uhr, BruŐąckenstra√üe 3, 14913 JuŐąterbog

Quartiersmanagement

Das Quartiersmanagement unterstuŐątzt die Stadt JuŐąterbog bei der Vorbereitung und DurchfuŐąhrung von¬†Bauma√ünahmen, der Bewirtschaftung der F√∂rdermittel und st√§rkt durch Aktionen und Netzwerkarbeit das¬†nachbarschaftliche Zusammenleben in JuŐąterbog II. In einer w√∂chentlichen Sprechstunde im Stadtteiltreff¬†k√∂nnen sich die Anwohnerinnen und Anwohner von JuŐąterbog II uŐąber die Entwicklung des Stadtteils¬†informieren und sich mit ihren Fragen und Anregungen an das Quartiersmanagement wenden. Das¬†Quartiersmanagement unterstuŐątzt zudem die Arbeit des Quartiersrates.

Über aktuelle Entwicklungen sowie Aktionen und Veranstaltungen informiert das Quartiersmanagement regelmäßig auf Facebook. Seit 2020 erscheint halbljährlich eine Stadtteilzeitung.

LAGE

Der Stadtteil J√ľterbog II liegt nordwestlich des Bahnhofs in unmittelbarer Nachbarschaft des ehemaligen J√ľterboger Truppen√ľbungsplatzes. Die heutige Parkstra√üe stellt die s√ľdliche Stra√üenverbindung zur Innenstadt dar. Au√üerdem¬†existiert ein Fu√üg√§ngersteg und eine Gleisunterf√ľhrung zum J√ľterboger Bahnhof (Millionenbr√ľcke) an der Hauptstrecke Berlin ‚Äď Leipzig, deren Trasse die ehemalige Kasernenstadt von der Altstadt J√ľterbog trennt. √úber die B√ľlowstra√üe erfolgt im n√∂rdlichen Bereich die Anbindung an die B 101 und B 102. Stra√üenbegleitend verl√§uft die Fl√§ming-Skate. Das F√∂rdergebiet umfasst etwa 34 ha.

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GESCHICHTE, GEGENWART, ZUKUNFT

Geschichte

Der Kasernenstandort JuŐąterbog II entstand 1890 durch die Verlegung der Artillerieschule von Berlin‚ÄźSpandau¬†nach JuŐąterbog. Er wurde durchg√§ngig in der fuŐąr Brandenburg typischen Bauform der Backsteingotik errichtet¬†und umfasste neben gro√üen Versorgungs‚Äź und Verwaltungsgeb√§uden auch kleinere Offizierswohnh√§user¬†und MannschaftsunterkuŐąnfte. Charakteristisch ist die Stadtrandlage in unmittelbarer Nachbarschaft zum¬†ehemaligen TruppenuŐąbungsplatz sowie das regelm√§√üige, rechtwinklige Stra√üennetz.

Umbruchsituation

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Kaserne durch die russischen Streitkr√§fte genutzt. Seit ihrem Abzug¬†(1994) befindet sich JuŐąterbog II in einer Umbruchsituation: Wo vormals mehrere Tausend Menschen lebten,¬†verblieben im Jahr 1994 knapp 100. Damit verschwanden auch nahezu alle Einrichtungen der¬†Daseinsvorsorge und das lokale Gewerbe. Erst durch die Sanierung und Umnutzung mehrerer ehemaliger¬†Offizierswohnh√§user und Mehrfamilienwohnh√§user stieg die Bev√∂lkerung bis 1999 wieder auf uŐąber 1.000¬†Einwohner an. Trotz der Einwohnerzuw√§chse hat sich JuŐąterbog II noch nicht ganz erholt und wird h√§ufig als¬†der ‚Äěvergessene‚Äú Stadtteil bezeichnet.

Ziele

Die Lebensbedingungen in JuŐąterbog II zu verbessern und den Stadtteil zu einem attraktiven Wohn‚Äź und¬†Lebensort fuŐąr alle Generationen zu entwickeln: Das sind die grundlegenden Ziele, die die Stadt JuŐąterbog mit¬†Hilfe des F√∂rderprogramms Soziale Stadt bzw. Sozialer Zusammenhalt im Stadtteil verfolgt und im¬†Integrierten Entwicklungskonzept (IEK) zusammengefasst hat. Die Handlungsschwerpunkte liegen in

  • der Sanierung der √∂ffentlichen Stra√üenr√§ume,
  • der verbesserten Anbindung an den Bahnhof JuŐąterbog,
  • der St√§rkung der sozialen Infrastruktur und
  • der F√∂rderung des Zusammenlebens und der nachbarschaftlichen Strukturen.

Die Aktivierung und Beteiligung der Bewohnerschaft an der Entwicklung des Stadtteils ist dabei ein zentrales Anliegen des Förderprogramms.

>> Download: Integriertes Entwicklungskonzept (IEK)

PROJEKTE UND MASSNAHMEN

Hier erhalten Sie Informationen zu ausgewählten Projekten der Stadtentwicklung. Aktuelle Projekte finden Sie als Kachel in der nachfolgenden Grafik.

Lindenstraße/Parkstraße

Kontakt

Stadt J√ľterbog
Bauamt
Franziska K√ľhner
Stadtsanierung, Städtebauförderung
Mönchenkirchplatz 1
14913 J√ľterbog

Tel.: 03372 463354
E-Mail: bauamt@jueterbog.de

Treuh√§nderischer Sanierungstr√§ger der Stadt J√ľterbog
DSK GmbH
Tania Gianneli
Gertraudenstr. 20
10178 Berlin

Treuh√§nderischer Sanierungstr√§ger der Stadt J√ľterbog
Bruckbauer & Hennen GmbH
Anja Bruckbauer
Schillerstraße 45
14913 J√ľterbog

B.B.S.M. Brandenburgische Beratungsgesellschaft f√ľr Stadterneuerung und Modernisierung mbH
Alexandra Valentin,
Jens Bieker
Behlertstraße 3a Haus G
14467 Potsdam

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AKTIONSFONDS

J√úTERBOG II

Wer kann einen Antrag stellen
Antragsberechtigt sind alle, die in J√ľterbog II leben oder arbeiten sowie Vereine und soziokulturelle Einrichtungen, die im Soziale Stadt Gebiet aktiv werden wollen. Projekte m√ľssen schriftlich beantragt werden. Die Antragstellung muss vor Beginn der Aktion oder des Projektes erfolgen. Die maximale F√∂rderung betr√§gt 250 EUR.

Wer entscheidet?
√úber die Vergabe der Mittel entscheidet der Quartiersrat J√ľterbog II. Es besteht kein Anspruch auf F√∂rderung. Die Bewilligung wird immer nur f√ľr den Einzelfall erteilt.

Informationen und Beratung erhalten Sie beim:
Quartiersmanagement Soziale Stadt (Alexandra Valentin)

  • vor Ort immer mittwochs (16:00 bis 18:00 Uhr) im Stadtteiltreff JB II, Br√ľckenstra√üe 3, 14913 J√ľterbog